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vom 07.05.2014

 

Im Alter besteht oft ein erhöhtes Sturzrisiko das vielleicht gar nicht  (oder zu spät) erkannt wird. Mediziner wenden, um ein erhöhtes Sturzrisiko bei ihren älteren Patienten zu erkennen, häufig den Time-up-an-go-Test an. So funktioniert er: Du solltest auf einem Stuhl mit Armlehne mit dem Rücken gegen die Rückenlehne aufrecht sitzend auf Kommando möglichst schnell aufstehen, dann drei Meter gehen, dich umdrehen, zum Stuhl zurückkehren und dich wieder setzen. Wenn du dies in maximal 10 Sekunden schaffst, geltest du als uneingeschränkt mobil. Ein Ergebnis von 11 bis 19 Sekunden zeigt eine geringe Mobilitätseinschränkung an. Bei 20 bis 29 Sekunden besteht eine abklärungsbedürftige, funktionell relevante Mobilitätseinschränkung und bei über 30 Sekunden besteht eine ausgeprägte Mobilitätseinschränkung. Und umso höher ist die Sturzgefahr.

Da dieser Test einfach durchführbar ist und ohne Hilfsmittel auskommt ist er vorzüglich zur Selbstbestimmung geeignet. Gegebenenfalls solltestest du aber eine Aufsichtsperson dabei haben.

Was bringt es mir wenn ich diesen Test nun durchführe? Zunächst einmal habe ich eine Vorstellung wo ich mich, meine Mobilität betreffend, befinde. Muss ich vielleicht etwas vorsichtiger sein um mir nicht einen Knochenbruch durch einen Sturz einzuhandeln oder kann ich dem Trend im Alter wackelig und hinfällig zu werden etwas entgegen setzen?

Beides ist zu bejahen. Vorsicht ist noch immer die Mutter der Porzellankiste. Vorsicht ist auch bei jüngeren Menschen angebracht. Denn beileibe – es verunglücken und stürzen ja nicht nur ältere Menschen. Prozentual gesehen aber stehen wir mit steigendem Alter doch auf der „Tendenz nach Oben Liste“.

Deshalb wird der zweite Teil der Frage „kann ich dem Trend im Alter wackelig und hinfällig zu werden etwas entgegen setzen?“ interessant.

Ja selbstverständlich können wir diesem Trend entgegen wirken. Viele Menschen werden mit zunehmendem Alter „Bewegungsmüde“.  Das heißt man wird bequemer, bewegt sich spärlicher, benutz lieber die Rolltreppe oder den Fahrstuhl und der morgendliche Weg zum Becker ist per Auto viel einfacher. Genau besehen ist das genau das Gegenteil von unserer Kalorienzufuhr. Das Essen schmeckt nach wie vor, der Hunger will gestillt werden und na ja die Geschmacksknospen erfreuen sich auch an dem einen oder anderen süßen Happen und Zeit zum Essen hat man eh mehr als früher als man noch nicht in Rente war. Das Resultat: schleichend, fast unbemerkt nimmt das Gewicht zu, die Muskeln ab, die Gelenke knacken und knirschen und – ja beginnen zu schmerzen. Man gewöhnt sich die berüchtigte Schonhaltung an. Schnelle Drehbewegungen verursachen schon mal einen leichten Schwindel und jetzt sind wir da wo wir nie sein wollten. Wir befinden uns in einer erhöhten Sturzgefahr.

Jetzt der erfreuliche Aspekt unserer Betrachtung: Wir können was dagegen tun. Wir können, sogar wenn wir bereits in oben beschriebenem  fortgeschrittenem Stadium sind, die Uhr zurück drehen und tatsächlich wieder jünger und agiler werden. Beschreiben möchte ich es mit den Worten: „40 Jahre wie mit 40“. Dazu benötigen wir kein Fitnessstudio, keine Hanteln und Maschinen, keine teure Sportausrüstung. Ein paar gute Laufschuhe, den festen Willen etwas zu tun vielleicht ein paar Ernährungskorrekturen und dann Taten folgen lassen.

Da wäre zum Beispiel ein täglicher Spaziergang, vielleicht Glimmzüge an einem Baumast, Liegestütze auf der Wiese, Gymnastische Übungen im Freien. Für ganz Mutige ein Intervall-Laufprogramm:

Drei Minuten laufen – drei Minuten gehen. 10 Minuten lang.

Nach einer Woche steigern wir: fünf Minuten laufen – drei Minuten gehen. 15 Minuten lang. Die Woche drauf packen wir vielleicht schon die nächste Steigerung: Sieben Minuten laufen – drei Minuten gehen. 20 Minuten lang. Dabei achten wir immer darauf, daß unser Atem im Aeroben Bereich bleibt. Man sollte sich noch unterhalten können oder ein Liedchen Pfeifen können. Bevor wir all diese Aktivitäten beginnen wäre es angezeigt unseren Arzt aufzusuchen und ihm von unserem Entschluss zu erzählen. Er kann uns nach einer eingehenden Untersuchung sagen wie wir uns noch belasten können. Bereits nach einem halben Jahr werden wir fit wie ein Turnschuh sein und unser Umfeld wird uns nicht wieder erkennen. Wetten daß…

Ich wünsche dir den nötigen Anfangselan – der Rest kommt von selbst.

 Gerhard

 *

 Tipp: Wenn’s dich im Halse kratzt, die Stimme heiser und das Schlucken schmerzhaft wird oder sich bereits ein Reizhusten oder ein Bronchialkatarr eingefunden hat, wenn du das Gefühl hast ein Kloß sitze dir im Hals,  dann solltest du dir einen Zwiebelhonig ansetzen und stündlich einen Teelöffel davon im Munde zergehen lassen bis er sich mit dem Speichel verflüssigt hat und dann schlucken.

So wird der Zwiebelhonig angesetzt:

In ein Glas mit Schraubdeckel wird eine zerkleinerte, frische, möglichst scharfe Zwiebel eingefüllt und mit Honig (möglichst Akazienhonig) aufgefüllt bis die Zwiebel gerade bedeckt ist. Über Nacht im Kühlschrank stehen lassen und am nächsten Morgen ist der Zwiebelhonig einsatzbereit. Setze immer nur so viel an wie du in drei bis vier Tagen verbrauchst.

Dieser Zwiebelhonig ist wirkungsvoller zur Beruhigung der Schleimhäute und zur Verflüssigung des Schleimes als jeder mir bekannte Hustensaft. Außerdem ist er Nebenwirkungsfrei und unschädlich. Allerdings solltest du dir nach jeder Gabe die Zähne gut reinigen. Dies sollte nicht mit einer Zahnbürste geschehen sonder idealerweise mit ein paar Minuten "Ölziehen". Denn durch den Honig und die Zwiebel ist der Zahnschmelz für etwa eine halbe Stunde etwas empfindlich und die Zahnbürste könnte den Zahnschmelz verletzen. Das Ölziehen mache ich folgendermaßen: einen Teelöffel Kokosöl im Munde kauen und schwenken und durch die Zähne ziehen und nach 5 bis 20 Minuten ausspucken. WICHTIG - ausspucken und nicht schlucken!

Zum Schmunzeln oder gar zum Lachen

gibts wirklich schöne, tolle Sachen.

Da Lachen oder Schmunzeln gesünder ist als Grollen und Sorgenrunzeln

hab ich hier mit viel Müh und Not -

der Dichter ist lang schon tot -

abgeschrieben - dir zur Freud - ein Gedicht.

Es ist von Fred Endrikat - von mir ist's nicht.

Das Gummiband

Ein Mann steht vor dem Warenhaus. 

Die Menschen gehen ein und aus.

Sie gehen aus - sie gehen ein.

Der Mann steht draußen ganz allein

mit einem Hündchen an der Hand.

Die Frau kauft drin ein Gummiband.

"Ein kleines Stückchen Gummiband

brauch' ich",, so sprach sie - und verschwand.

Zuvor gab sie ihm ganz scharmant

die Hundeleine in die Hand,

lächelt' sehr freundlich und verschwand.

Nun kauft sie drin das Gummiband.

Die Glocke schlägt die Mittagsstund.

Der Mann steht draußen mit dem Hund

und wartet vor dem Warenhaus.

Die Menschen gehen ein und aus.

Sie gehen aus - sie gehen ein.

Der Mann steht draußen ganz allein,

die Hundeleine in der Hand.

Die Frau kauft drin ein Gummiband.

Der Mann geht wartend hin und her,

sein Magen knurrt - ihn hungert sehr.

Er wandelt her - er wandelt hin,

der Bart sprießt ihm schon aus dem Kinn.

Die Glocke schlägt die Vesperstund.

Der Mann steht draußen mit dem Hund

und wartet vor dem Warenhaus.

Die Menschen gehen ein und aus.

Sie gehen aus - sie gehen ein.

Der Mann steht draußen ganz allein,

die Hundeleine in der Hand.

Die Frau kauft drin ein Gummiband.

Dem Manne wuchs bereits ein Bart.

Der Hund hat sich indes gepaart.

Es brach die dunkle Nacht herein.

Noch immer steht der Mann allein,

die Leine in der welken Hand,

lallt wie im Fieber: "Gummiband".

Er wankt mit schlotternd müden Knien -

halb zieht er ihn - halb sinkt er hin.

Es flimmert vor den Augen ihm.

Die Glocke schlägt dreiviertel siemn.

Da huscht sie leicht beschwingt hinaus

zu Mann und Hund vors Warenhaus.

Sie lacht mit strahlend heller Mien'.

"Hast du gewartet?" fragt sie ihn.

Er murmelt schwer und Lebensmüd:

"O nein." Dann seufzt' er - und verschied.

So gingen denn ein Mann nebst Hund

an einem Gummiband zu Grund.

 

 

 

Bleib Gesund

 Gerhard